Qualitäten der Fernsehwerbung II
Jahr
1993
Auftraggeber
ARD Werbung und ZDF Werbefernsehen
Grundgesamtheit
Erwachsene ab 14 Jahren in Westdeutschland
Stichprobe/Auswahl
450 Interviews pro Woche über 12 Wochen = 5.400 Personen
Erhebungsart
Persönlich-mündliche Befragung
Feldzeit
März – Juni 1992
Institut
Keine Angaben, vermutlich Enigma, Wiesbaden
Fragestellung
Wie sind die Wirkungsverläufe von TV-Kampagnen und welche Variablen beeinflussen die Werbewirkung?
Vorgehensweise
Erhebung von Mediennutzung für TV, Radio und Print, Ermittlung der Nutzungswahrscheinlichkeiten durch Fusion mit dem TV-Panel bzw. Anpassung an die MA, anschließend Abgleich mit den Werbeschaltungen und Ermittlung der Werbekontakte.
Erhebung der Werbewirkungskriterien zu 30 Kampagnen aus dem Befragungszeitraum und 4 Wochen davor (je 6 Kampagnen mit zusätzlichem Radio- oder Printeinsatz).
Ergebnisse
Die Wirkungszuwächse in den unteren Kontaktbereichen sind höher als in den Bereichen mit hohen Kontaktdosen, es wird ein abnehmender Grenznutzen festgestellt, geringe Kontaktdosen sind daher effizienter.
Personeneffekte: höhere Werbewirkung bei Frauen, Jüngeren und Produktinteressierten. Keine Unterschiede bei Schulbildung. Media Literacy hat einen geringeren Einfluss als in der Vorgänger-Studie, Nebenbeschäftigungen sind ohne Einfluss. Wenigseher reagieren schwächer als Vielseher.
Kontaktdosierung im Zeitverlauf: 2-4 Kontakte pro Monat sind optimal.
Mehr dazu
Gedruckter Berichtsband
www.ard-werbung.de oder www.zdf-werbung.de








